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Impressionen einer Winterflucht Gran Canaria ist ein Paradies, für Sonnenhungrige, Partygänger, Strandlieger, Relaxer. Punkt. Vielleicht noch Wanderer. Punkt. Wir aber sind hier, weil wir Motorrad fahren wollen. Winterflucht für Kurvenhungrige ist unsere Devise. Und wir bekommen mehr, als manch einer von einer Winterflucht erwartet. Kurven satt, leergefegte Strassen und die 'Canarios' und Mietautos machen bereitwillig Platz, wenn wir von hinten auffahren. Freie Fahrt für Winterflüchtlinge. Atemberaubende Landschaftszüge breiten sich vor uns aus, wir fahren den ganzen Tag bergauf und bergab und halten nur an, wenn das Grinsen unter dem Helm so breit wird, dass der Helm in Gefahr läuft zu platzen oder sich die Mundwinkel hinten treffen. Bei 28Grad geniessen wir Sonne satt am Meer und bei 24Grad rauschen wir um die Kurven in den Bergen. Das ist für Menschen, die das nicht kennen, kaum nachvollziehbar, was das Motorradfahren für unsereins bedeutet. Auch nach Jahrzehnten wird es nicht alltäglich und langweilig. Für uns war das immer eine Mixtur aus Aufbruch, mentaler Selbsterfahrung, Reduktion auf das Unmittelbare, Sehen, Hören, Spüren, den Blick in die Ferne, Sehnsucht und dem absolut harmonischen Fluß der Kurven. Am liebsten in einer tollen, einsamen Landschaft in die untergehende Sonne hinein. Das ist Gran Canaria. Wenn der Magen grummelt halten wir an urigen Lokalen mit grandioser Aussicht an, essen die Tapas-Karte rauf und runter: Gambas in Knoblauchöl, Wasserkressekroketten, gefüllte Paprika, Blutwurst und runzelige Kartoffeln mit der kanarischen roten Sosse 'Mojo'. Kaninchengulasch als Hauptgang und frische Papayacreme als 'postre'. Dann wieder Aussichten in die wild zerklüfteten Berge, schroff daliegende Rocky Mountains, und Hinunterblicke über die Täler, die 'barrancos', bis an das blau daliegende Meer. Die Küstenstrasse führt uns in romantische Fischerdörfer und die Bergstrassen bis hinauf auf 1949 Höhenmeter. Die Insel hat viel mehr zu bieten als man denkt, und viel viel mehr als sich ein Motorradfahrer wünschen kann. Wir verlieren keine Zeit in den vielen Tagen in denen wir hier sind und erkunden tolle Hotels und tolle Rundfahrten und erkennen: obwohl auf der Karte vieles interessant aussieht, ist es gut und wichtig sich auszukennen, um keinen kostbaren Urlaubskilometer mit Blicken in die Karte und suchen nach Routen zu verlieren. Fast wünschen wir uns nicht Guide, sondern Gast bei uns -  MotoPura - zu sein, um alle Momente pur geniessen zu können. Ganz klar, wir kommen wieder. Kurvenwedeln im Trainingslager Gran Canaria.
Autor: Dagmar
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Reisebericht Gran Canaria